Beißende Kleinkinder: Abhilfemaßnahmen

Beißende Kleinkinder: Abhilfemaßnahmen

Beißen ist unter Kindern zwischen 18 Monaten und drei Jahren sehr verbreitet. Es spiegelt nicht nur die Gefühle eines Kleinkinds wieder, sondern auch seine begrenzten Ausdrucksmöglichkeiten. Ein fünfjähriges Kind sagt vielleicht einfach: „Lass das. Das ist meins!“ Ein jüngeres Kind verteidigt seine Sachen hingegen möglicherweise mit den Zähnen.


Gründe, warum Kinder beißen.


Beißen ist für Eltern ein höchst emotionales Thema. Beißen wirkt so primitiv und unerzogen. Viele Eltern denken, dass es auf ein gestörtes Verhalten hindeutet. Wegen kaum eines anderen Grunds werden Kinder so schnell aus Kindertagesstätten verwiesen oder nicht zu Geburtstagsfeiern eingeladen. Manche Kinder beißen auch, wenn sie aufgeregt oder glücklich sind. In der Regel beißen Kinder in diesem Alter, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Wenn ein Kind ein anderes beißt, ist es oft genauso überrascht wie das Kind, das gebissen wurde.


Hilfe für ein Kind, das beißt


Warten Sie nicht zu lange mit der Zurechtweisung, wenn Ihr Kind ein anderes gebissen hat. Kleinkinder haben sehr kurze Aufmerksamkeitsspannen – sie brauchen also sofortiges und klares Feedback. Vermeiden Sie vage Aussagen wie „Sei jetzt lieb zu deiner Schwester“. Möglicherweise versteht das Kleinkind den Zusammenhang zwischen Ihrer Aussage und dem Beißen nicht.


Versuchen Sie Folgendes:


Nein! Wir beißen zwar in Äpfel oder Brote, aber wir beißen keine Menschen!


Zurückzubeißen wird nicht funktionieren. Das Kind denkt dann sogar eher, dass Beißen akzeptiert ist. Es versteht die Aggression seiner Eltern nicht und ist durch das Zurückbeißen höchstens erschreckt.


Nach Toddlers and Preschoolers by Lawrence Kutner, Ph.D. (Avon, 1994).

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