Kinderärzte: Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt

Kinderärzte: Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt

Die meisten Ärzte vertreten heute die Ansicht, dass es am besten ist, ein partnerschaftliches Verhältnis zu ihren Patienten (oder deren Eltern) aufzubauen. Selbstverständlich sind die Ärzte weiterhin die Experten, wenn es um die Themen Gesundheitszustand, Diagnose und Behandlung geht, doch die Eltern sind Experten, wenn es um ihr Kind geht. Zusammen trifft man die besten Entscheidungen. Bei kleinen Kindern werden diese Entscheidungen meist bei Vorsorgeuntersuchungen getroffen, aber auch bei normalen Arztbesuchen, bei Krankheiten oder sonstigen Problemen.


Vorsorgeuntersuchungen


Ärzte befolgen bei den Vorsorgeuntersuchungen einen Plan, der sich an Bedürfnissen eines durchschnittlichen Kindes orientiert. Für die meisten Familien funktioniert das ziemlich gut. Nehmen Sie eine aktive Rolle bei der Vorsorgeuntersuchung ein – es ist in Ordnung, Fragen zu stellen und Meinungen zu äußern. Eltern können ebenfalls dabei helfen, das Wachstum Ihres Kindes zu überwachen, und sollten ansprechen, wenn Ihnen Entwicklungen aufgefallen sind, die Anlass zur Sorge geben. Bedenken Sie, dass Ärzte auf eine normale Entwicklung des Babys achten, aber nur begrenzte Zeit zur Verfügung haben, sich Ihr Baby anzuschauen. Bringen Sie es zum Ausdruck, wenn Ihnen ein „Warnsignal“ oder ein anderes Problem bei der Entwicklung Ihres Kindes aufgefallen ist, welches der Arzt nicht von sich aus angesprochen hat.


Arztbesuche bei Krankheiten oder sonstigen Problemen


Als Elternteil ist es Ihre Aufgabe, den Arzt über eine Erkrankung Ihres Kindes zu informieren oder sonstige, den Gesundheitszustand betreffende, Probleme anzusprechen. Die Aufgabe des Arztes ist es zu wissen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollten und diese mit der Familie zu besprechen. Gemeinsam muss dann entschieden werden, welche Vorgehensweise die Beste ist. Bei einer Ohrenentzündung müssen beispielsweise verschiedene Entscheidungen getroffen werden: Sollen Antibiotika eingesetzt werden oder nicht? Wenn ja, wann und wie schnell soll mit der Behandlung begonnen werden? Was ist zu tun, wenn es erneut zu einer Ohrenentzündung kommt? Es kommt immer darauf an, was das Beste für die jeweilige Familie und ihr Kind ist. Entscheidend ist immer, dass die Eltern und der behandelnde Arzt in einem partnerschaftlichen Verhältnis zueinander stehen.


Eine Partnerschaft mit Zukunft


Bedenken Sie bei der Auswahl eines Arztes für Ihr Kind, dass diese Person Ihr Partner beim Fällen von medizinischen Entscheidungen sein wird. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich für jemanden entscheiden, den Sie in seiner Rolle als Arzt ebenso respektieren, wie dieser Sie in Ihrer Rolle als Elternteil respektiert.


Hinweis:

Einige Ärzte sind in ihrer Herangehensweise traditioneller als andere. Fragen Sie deshalb von Anfang an, wie der Arzt zur partnerschaftlichen Einbeziehung der Eltern in das Fällen von medizinischen Entscheidungen steht.

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