Windelausschlag: Behandlung und Heilmittel

Windelausschlag: Behandlung und Heilmittel

’Wenn Ihnen auffällt, dass der Windelbereich Ihres Babys gerötet oder gereizt ist, könnte es sich um Windelausschlag handeln. Pampers unterstützt Sie beim Schutz der Haut Ihres Babys und der Behandlung von Windelausschlag, damit dieser so schnell wie möglich abklingt verheilt.

Was ist ein Windelausschlag?

Windelausschlag ist eine häufig vorkommende Form entzündeter Haut. Hinweise darauf sind rote oder geschwollene Haut um den im Windelbereich Ihres Babys.

Symptome von Windelausschlag

Wenn der Windelbereich Ihres Babys gereizt und gerötet erscheint, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Windelausschlag. Die Haut kann auch leicht geschwollen sein und sich warm anfühlen. Windelausschlag kann in milder Form auftreten (einige wenige gereizte rote Stellen) oder großflächiger, wenn empfindliche rote Flecken bis zum Bauch und den Oberschenkeln Ihres Babys reichen. Beispiele für Windelausschlag finden Sie auf der Website der Mayo Clinic: 

http://www.mayoclinic.com/health/medical/IM01928

Zeigen sich im Bereich der Windel oder am Mund Ihres Babys zusätzlich rötliche Pusteln mit einer roten Stelle in der Mitte, so kann es sich um einen Hefepilzausschlag handeln, den Sie mit einer antimykotischen Salbe behandeln sollten.

Ihr Baby kann Ihnen nicht durch Sprache mitteilen, was nicht in Ordnung ist. Daher drückt es sein Unbehagen durch Schreien und Reizbarkeit – besonders beim Wechseln der Windeln – aus, möglicherweise auch durch Appetitlosigkeit.

Windelausschlag: Behandlung und Heilmittel

’Wechseln Sie zur Behandlung eines Windelausschlags die Windeln Ihres Babys häufig, um die Feuchtigkeit auf seiner Haut zu reduzieren.  Nachfolgend finden Sie weitere Tipps zur Behandlung Ihres Babys:

  • Lassen Sie Ihr Baby täglich einige Zeit ganz ohne Windeln.
  • Reinigen Sie nach dem Stuhlgang den Po Ihres Babys sorgfältig, und trocknen Sie ihn vor dem Anlegen einer Windel ab.
  • Tragen Sie dick eine zinkhaltige Salbe wie z. B. Desitin oder die von Ihrem Kinderarzt verschriebene Salbe auf, damit kein Urin auf die entzündete Haut kommen kann.
  • Ziehen Sie mögliche Veränderungen in der Ernährung oder Umgebung Ihres Babys in Betracht, die den Windelausschlag hervorgerufen haben könnten.
  • Suchen Sie Ihren Kinderarzt auf, wenn der Ausschlag nicht nach ein paar Tagen verschwunden ist oder Sie Blasen oder eitergefüllte Pusteln feststellen.

Windelausschlag vorbeugen

Windelausschlag kommt relativ häufig vor. Hier finden Sie trotzdem einige Tipps, mit denen Sie vorbeugen können:

  • Wechseln Sie die Windeln Ihres Babys möglichst sofort, wenn sie nass oder verschmutzt sind.
  • Reinigen Sie den Popo Ihres Babys sorgfältig nach jedem Stuhlgang. Warten Sie, bis der Bereich wirklich trocken ist. Vermeiden Sie es, die Haut zu viel oder zu stark zu reiben.
  • Tragen Sie auf den Po Ihres Babys dünn eine schützende Salbe oder Vaseline auf.
  • Wenn Sie dem Baby eine frische Windel anziehen, achten Sie darauf, dass sie weder zu eng noch zu locker sitzt, damit Luft zirkulieren kann.
  • Verwenden Sie Einwegwindeln wie Pampers New Baby , deren oberste Lage mit einer pflegenden m Lotionsfilm beschichtet versehen ist, welcher die empfindliche Haut Ihres Babys trocken hält.
  • Überprüfen Sie häufig den Windelbereich Ihres Kindes, wenn es Antibiotika einnimmt oder Durchfall hat; und wechseln Sie die Windeln häufiger als sonst.

Sie können unser Informationsblatt mit weiteren Informationen zum Thema Windelausschlag hier herunterladen:

Was kann neben Windelausschlag noch einen Ausschlag verursachen?

Selbst wenn es für Sie wie ein Windelausschlag aussieht, kann es sich auch um eine andere, für Kinder typische und harmlose Hautirritation handeln. Daher sollten Sie den Unterschied zwischen einem Windelausschlag und anderen gängigen Erkrankungen kennen, um die optimale Behandlung wählen zu können. Besonders häufig werden Grindflechte, Milchschorf und Hitzepickel mit Windelausschlag verwechselt.

Grindflechte

Die Grindflechte (Impetigo contagiosa) ist eine ansteckende bakterielle Hautinfektion, die im Windelbereich sowie auf Gesicht und Händen als juckender roter Ausschlag mit wasser- oder eitergefüllten Blasen auftritt. Wegen der Ansteckungsgefahr sollten alle Familienmitglieder ihre Hände häufig mit einer antibakteriellen Seife waschen, um eine Übertragung zu verhindern. Bei derartigen Wunden sollten Sie Ihren Kinderarzt aufsuchen. Er wird Ihrem Baby wahrscheinlich eine antibiotische Salbe verschreiben, möglicherweise auch ein Antibiotikum zum Einnehmen.

Milchschorf

Milchschorf (Seborrhoische Dermatitis) ist eine Hauterkrankung, die häufig bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr auftritt. Diese Hautkrankheit macht sich durch erhabene, tiefrote Stellen bemerkbar, die mit dicken, weißen oder gelben Schuppen in der Leistengegend, auf den Genitalien und dem Unterleib Ihres Babys auftreten. Häufig zeigen sich diese Stellen auch auf der Kopfhaut. Versuchen Sie, die betroffenen Bereiche mit einer frei verkäuflichen Kortison- oder Hydrokortisonsalbe zu behandeln, und Sorgen Sie für Sauberkeit und Trockenheit bei Ihrem Baby. Sollte sich der Zustand nicht bald ändern, suchen Sie bitte Ihren Kinderarzt auf.

Hitzepickel

Durch Hitze und Feuchtigkeit kann es immer dann zu Hitzepickeln kommen, wenn sich auf der Haut Schweiß bildet, der nicht verdampfen kann. Dieser Zustand tritt nach dem dritten Monat eher selten auf und erinnert an einen Akneausschlag mit sehr kleinen, rosafarbenen Pusteln. Er kann in den Hautfalten im Windelbereich besonders dort auftreten, wo die Plastikeinlage der Windelbündchen entlang der Haut verlaufen äuft oder das Windeltuch in Kontakt mit der Haut kommt. Nässe und Feuchtigkeit sind die häufigsten Ursachen für Juckreiz. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Kind nicht zu warm angezogen ist und seine Haut trocken bleibt. Bei schwerem Befall sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen.

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